Am 4. Mai 2026 durfte eine kleine Gruppe ausgewählter Gäste einen Blick hinter die Kulissen der Baustelle „Stadtkraftwerk Judenburg“ werfen – und das gleich aus mehreren guten Gründen: Tanja Spiegl aus Judenburg bewies beim Social-Media-Gewinnspiel ein erstaunlich treffsicheres Gespür für Dimensionen und schätzte die Aushubmenge des neuen „Hausbergs“ am Zirkusplatz mit rund 250.000 m³ goldrichtig (https://shortlink.uk/1o-GW). Margit Wölfler aus Fohnsdorf beteiligte sich an der Namensgebung – ihr Vorschlag „Stromboli“ hat die meisten Likes in der Online-Community erhalten (https://shortlink.uk/1o-Hc). Und als wäre das nicht schon genug Aufmerksamkeit für einen Erdhaufen, setzte DJ-Scooty alias Mario Skutnik dem Ganzen noch ein musikalisches Denkmal: https://shortlink.uk/1o-Hj
Vor Ort gaben die Vorstände Manfred Wehr und Josef Maier gemeinsam mit Projektleiter Markus Sacherer den Gästen und den ebenfalls eingeladenen regionalen Pressevertreter:innen aus erster Hand Einblick in das Großprojekt. Neben aktuellen Baufortschritten wurde auch ein Ausblick auf die kommenden Monate präsentiert. Bei der anschließenden Baustellenführung konnten sich die Besucher mit eigenen Augen von den Dimensionen dieses Jahrhundertprojektes überzeugen. Für die Bilder bitte nach unten scrollen!
Kurzes Update: Der Bau des Stadtkraftwerks schreitet in mehreren Bereichen zügig voran und liegt voll im Bauzeitplan. So konnte der erste Abschnitt der Flussbau- und Böschungsarbeiten erfolgreich abgeschlossen werden. Dabei wurde die Flusssohle vertieft und die Ufer nachhaltig mit Wasserbausteinen gesichert – quasi ein solides Fundament für alles, was noch kommt. Parallel dazu entstand das Purbachmündungsbauwerk, das künftig einen wichtigen Beitrag zur Hochwassersicherheit leisten wird. Ende März wurde – ganz im Sinne der Natur – eine planmäßige Pause eingelegt: Während der Fischlaichzeit ruhen die Flussbauarbeiten, bevor sie im Oktober 2026 wieder aufgenommen werden. Untätig ist man deshalb aber keineswegs geblieben: Die Baugrube für das neue Krafthaus wurde ausgehoben, Wasserhaltungsmaßnahmen installiert und erste Schalungs- sowie Bewehrarbeiten umgesetzt. Seit Mitte März wird zudem fleißig betoniert – sowohl an der Bodenplatte als auch an den Wänden für Wehranlage und Krafthaus.